Marques – irgendwie französisch dieser Spanier

Was für eine kleine Oase neben dem wuseligen, überfüllten Kottbusser Damm, der dienstags und freitags durch den dort angrenzenden Türkenmarkt zusätzlich überfüllt ist. Direkt am Beginn der Graefestraße befindet sich dieses kleine spanische Restaurant. Irgendwie dachte ich nicht sofort an einen Spanier, die weißen Holzstühle, die weißen Tische mit dem dezenten Schmuck hatten für mich eher französchisches Flair.

Ein bisschen zu lange gewartet, kam dann auch schon die Karte. Durch die Auswahl an Tapas kam nun auch der Spanier durch. Die freundliche Bedienung beriet uns und nah sogleich die Bestellung auf. Nach kurzer Zeit kam sie mit einer Entschuldigung zurück, da bestellte Speisen und Getränke teilweise nicht mehr vorhanden seien. Dies wurde mit der in der Umstellung befindliche Speisekarte begründet – für uns alles halb so wild. Gestartet haben wir mit einem White Port welcher mit Limette und Tonic gereicht wurde. Ich kannte es bisher noch nicht und war durch den Geschmack durchaus angetan, ein leckerer Aperitif. Weiter ging es mit einem Wildkräutersalat mit sonnengetrockneten Pomodoris. Nun gut, dieser Salat verdiente aufgrund seiner fehlenden Kräuter den Namen nicht wirklich, war aber trotzdem gut. Unseres Erachtens mit 6 euro überteuert. Im Anschluss daran genehmigte ich mir ein Spragelrisotto mit gebratenem Blumenkohl und Estragonschaum. Vorzüglich!

Mein Gefährte entschied sich für Tapas, die da wären: Riesenchampignons mit Ziegenfrischkäse, Anadalusisches Gemüse aus der Pfanne, eine kleine Käseauswahl und Oliven. Die Riesenschampignons kamen als erstes und es waren 4 Champignons die ich als klein bezeichnen würden. Und mit 5 Euro auch überteuert waren aber geschmacklich überzeugten. Die anderen Tapas waren ebenso lecker und durchaus reichhaltig, was uns wieder etwas positiver stimmte.

Alle in allem ein wirklich gelungener Abend in einem sehr netten Restaurant, welches wir mit Sicherheit bald wieder aufsuchen werden.

 

Weinhandlung & Restaurant

Graefestraße 92, 10967 Berlin

 

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Juni 23, 2008. Schlagwörter: , , , . auswärts essen.

4 Kommentare

  1. Schlemmerin71 replied:

    Hallo,

    Könnte es sein das du die Wiesenchampignons, nicht Riesenchampignons, meinst? War neulich mit meinem Mann auch in diesem Restaurant essen, nach dem wir diese Seite hier gelesen hatten und dort gab es ein keine Riesenchampignons aber dafür Wiesenchampignons. Ansonten kann ich mich dem Vorangegangen nur anschließen. Tolles Restaurant mit zwar relativ teueren aber dafür exquisiten Speisen!

  2. FWilke replied:

    Hallo Schlemmerin71,

    das ist eine gute Frage. Wir sind eigentlich von Riesenchampignons ausgegangen. Wenn es Wiesenchampignons waren, würde das natürlich auch die Größe der Pilze erklären 😉 Dann nehmen wir diese Kritik natürlich zurück.
    Es hieß, dass die Karte demnächst umgestellt werden sollte, was sicherlich auch passiert ist. Könnte also auch daran liegen.
    Schön, dass du uns liest!

    FWilke & bergkreuzer

  3. Flüge USA replied:

    Hallo,

    der Eintrag ist zwar schon ein wenig älter, aber ich möchte trotzdem noch einen Kommentar hierzu schreiben 🙂
    Dieses spanische Restaurant scheint wirklich zu überzeugen, auch wenn die Preise ein wenig überteuert sind. Jedoch hat gute Qualität auch seinen Preis.
    Wird das Restaurant denn auch von richtigen Spaniern betrieben?
    Ich habe nämlich neulich erst im Fernsehen eine Reportage gesehen, wo verschiedene Restaurants getestet wurden. Dabei hat sich herausgestellt, dass beispielsweise ein italienisches Restaurant von Türken betrieben wurde. Somit hat dann eine Pizza ánders´ geschmeckt, da die Türken andere Gewürze verwenden …

    Wenn ich das nächste mal in Berlin bin, werde ich dieses spanische Restaurant mal testen … es wird mich bestimmt überzeugen 🙂

    Gruß Kathrin

  4. Susanne replied:

    Das Essen ist vorzüglich, sowohl die Tapas als auch die Hauptspeisen wie die Desserts – allerdings gibt es viel zu wenig Personal. So mußten wir auf das Dessert 30 Minuten warten, die Hauptgerichte kamen im Abstand von 20 Minuten, so daß ein gemeinsames Essen schlecht möglich war. Das würde uns davon abhalten, ein zweites Mal ins Marques zu gehen, auch wenn das Essen wirklich wunderbar war.

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