Jolesch – bestes Wiener Schnitzel

Österreichische Küche vom Feinsten und Leckersten! Immer wieder löst dieses Lokal Begeisterungsstürme bei uns aus. So auch vor Kurzem, als wir dort mit froher Erwartung hungrig einkehrten. Auch hier kann man bei dem momentanen Berliner Sommerwetter wunderbar draußen dinnieren. Wählen kann man entweder ein Drei- oder Viergangmenü zu jeweils 25,50€ bzw. 31€ oder von der Abendkarte. Dazu gibt es immer eine aktuelle Weinempfehlung, die mit etwa 4€ für 0,1l zu Buche schlägt. Ich entscheide mich für ein Dreigangmenü: Kaltes Melonensüppchen mit Jakobsmuscheln, Gratinierter Heilbutt in Tomatensud mit Olivengnocchis und schließlich Dreierlei vom Topfen mit einem Beerenragout und Vanilleschaum. Meine männliche Begleitung entschied sich für einen Rohkostsalat mit gerösteten Sonnenblumenkernen (für 7,40€) sowie die Topfenmaultaschen mit Röstzwiebelvinaigrette, kernöl und Rettischsalat (für 9,80€).

Das Melonensüppchen war eine geschmackliche Herausforderung, was an dieser Stelle nur positiv gemeint ist. Die leichte Schärfe mit der frischen Süße der Melone und dazu der Jabobsmuschelsalat waren genial! Der Heilbutt im Hauptgang hatte für mich eine perfekte Garzeit und passte außerordentlich gut zu dem Sud. Der Heilbutt war auch so angerichtet, dass er im Sud nicht ertrunken ist. Eebenso waren der Rohkostsalat und die Topfenmaultaschen geschmacklich absolut gut. Das Dessert gab dem bis dahin schon sehr gelungenen Abend das I-Tüpfelchen. Ein Topfeneis, eine Topfenmousse und ein Topfenknödel bildeten ein sehr gelungenes Dessert! So macht Essengehen Spaß!

Muskauer Straße 1, 10997 Berlin-Kreuzberg, Tel. 030 612 35 81, http://www.jolesch.de

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Juli 5, 2008. Schlagwörter: , , . auswärts essen.

One Comment

  1. gutesessen replied:

    Oh ja, das Jolesch. Zweimal dort gewesen, zweimal absolutes Schmeckerchen. Ich hatte jedesmal einen Klassiker gewählt: beim ersten Mal das Wiener Schnitzel (obwohl ich eigentlich keine Schnitzelküchenfan bin), weil, wenn man es nicht zu oft isst, ist so ein gut gemachtes Schnitzel, aus Kalb, wie das Jolesch das zu bereitet, ein echter Gaumenkitzel. Das zweite Mal: Tafelspitz. Aber nicht, dass ich jetzt ständig Tafelspitz esse. Nein, es war mein ERSTES Tafelspitz überhaupt und so kann ich, ohne zu flunkern sage: es war das beste Tafelspitz, das ich jemals gegessen habe. Aber auch rein objektiv würde ich sagen: toll zubereitet – zart – saftig – auf der Zunge zergehend. Jetzt, wo die Säulenheiligen der österreichischen Küche erforscht sind, wird unser nächster Besuch mich zu einem anderen Gericht greifen lassen. Ich freu mich darauf.

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